Kurzvita: Jahrgang 50, verheiratet, zwei schulpflichtige Kinder. Studium der Sozialwissenschaften und Pädagogik (Uni Erlangen-Nürnberg).
Durchführung mehrerer Forschungsprojekte (Nationalsozialistische Familien- und Sozialpolitik; Auswirkungen der Einführung moderner Techniken auf das Verhältnis von Gewerkschaften und
Arbeitgeberverbänden; Qualifikations- und Bildungsforschung; Neue
Technologien: neue Chancen für Rehabilitation und (Re-) Integration von
Behinderten?; Computer und Lernen; Modernisierung des Bildungswesens).
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Privatdozent an der Uni
Bamberg. Dort auch Promotion und Habilitation (1984 bzw. 1992).
1989 Gründung einer Bildungsinitiative (Verein für angewandte
Lernforschung, A-L-F e.V.), die Anlaufstelle für solche Kinder (und ihre
Eltern) ist, die mit unserem Bildungswesen nicht zurechtkommen oder die
aufgrund spezifischer Handicaps oder grundlegender Lernprobleme
ausgegrenzt zu werden drohen.
Mitautor einer Computer-Lernprogramm- und Diagnostikreihe ("Alfons -
Lernen und Spielen am Computer"; "Alfons-Lernwelt",
"Alfons-Diagnostikprogramm" Deutsch und Mathematik);
Aktuelle Arbeitsschwerpunkte u.a.: Implikationen der modernen
"Informations- und Wissensgesellschaft" für Qualifikation, Bildung und
Erziehung; Individualisierung, Effektivierung und Humanisierung von
Lehr- und Lernprozessen mit Hilfe neuer Technologien in schulischen wie
außerschulischen Bereichen; Medien-Bildung für Kinder und Jugendliche,
u.a. im Rahmen sog. Open-End-Projekte ("Computerwissen für die
Grundschule"; Förderdiagnostik, "Virtuelles Jugendzentrum").
Lektüre- und Informationstipps: "Bildung als Bedrohung? Der holprige Weg zu einem neuen Bildungsideal"; "Bildung in Zeiten des Internet"; "Computerlernen oder die Anbetung eines elektronischen Zauberstabs" |