Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung
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Feministische bzw. geschlechtersensible Theologie ist eine Querschnittsdisziplin der Theologie. Sie reflektiert die Relevanz der (Zwei-) Geschlechtlichkeit für die biblische, historische, systematische und praktische Theologie sowie für die Strukturen, in denen Theologie betrieben wird. Dabei ist sie methodisch und inhaltlich in der Theologie als auch in der Geschlechterforschung verankert, und in beider Interesse fördert sie die Geschlechtersensibilität und -gerechtigkeit in Theologie und Kirche.Feministische bzw. geschlechtersensible Theologie hat in Münster Tradition. Seit 1983 gibt es an der Fakultät feministisch-theologische Forschung und Lehre. Die Arbeitsstelle in Münster ist neben der Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung in Bonn die einzige universitäre katholisch-theologische Institution in Deutschland, die die Geschlechter-Perspektive quer durch die theologischen Disziplinen vertritt und über eine entsprechend umfassende Bibliothek verfügt. Inter- und Transdisziplinarität sind wegweisend in Forschung und Lehre.
Flyer der Arbeitsstelle
Tätigkeitsbericht der Arbeitsstelle August 2007 - August 2008
Tätigkeitsbericht der Arbeitsstelle August 2008 - August 2009
Aktuelle Meldungen:
Mitteilung in eigener Sache: Wechsel der wissenschaftlichen Mitarbeiterin
Zum 01.10.2009 verlässt Andrea Qualbrink mit einem Promotionsstipendium die Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung. Letzte Sprechstunden sind am Do, 22.10.2009, 12-14 Uhr und am Do, 29.10., 10-12 Uhr. Bei Fragen mailen Sie bitte an: andrea.qualbrink@web.de
Nachfolgerin als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist Dr. Aurica Nutt. Sie leitet auch das Basismodul-Unterseminar in D: Frauen-Männer-Kirche-Gott. Einführung in die gendersensible Theologie (Mi, 10-12).
Verleihung des Maria-Kassel-Preises am 26.06.2009 an Dipl. Theol. Anne Kruse
Anne Kruse, Diplomtheologin und Krankenhausseelsorgerin in Kamenz (Sachsen), ist für eine tiefenpsychologische Auslegung der biblischen Sintfluterzählung mit dem Maria-Kassel-Preis ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Preis am Freitag, 26. Juni 2009, in einer Feierstunde in der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Der Preis wird im Turnus von zwei Jahren vom Rektorat der WWU gemeinsam mit der Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung verliehen.
Geschlechter bilden. Perspektiven für einen genderbewussten Religionsunterricht. Symposion vom 14. bis 16. Mai 2009
Wie unterrichtet man das Fach Religion geschlechtergerecht?
Dieser Frage stellten sich auf Einladung der Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung sowie des Comenius-Instituts Münster rund 120 ForscherInnen aus unterschiedlichen Disziplinen sowie LehrerInnen und Studierende vom 14. bis 16.05.2009 auf dem Symposion „Geschlechter bilden. Perspektiven für einen genderbewussten Religionsunterricht“. Vorträge aus Erziehungs- und Sozialwissenschaft (Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum, Prof. Dr. Uwe Sielert, Dr. Elisabeth Tuider), aus Kunst- (Prof. Dr. Birgit Richard) und Religionspädagogik (Dr. Annebelle Pithan, Ass.-Prof. Dr. Andrea Lehner-Hartmann) bereiteten das Feld für die gemeinsame praktische Arbeit in Workshops und die Diskussion auf mehreren Podien. Am Ende der Tagung stand ein eindeutiges Plädoyer: Es bedarf der Sensibilisierung für die Genderthematik auf allen Ebenen der LehrerInnen-Ausbildung sowie der Implementierung von Gender-Aspekten im Curriculum des Faches.
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General Studies: Gender Studies im WS 2009/2010
Auch im WS 2009/2010 gibt es erneut ein interessantes Veranstaltungsangebot aus verschiedenen Disziplinen in den Gender Studies innerhalb der General Studies. In den Veranstaltungen kann eine Prüfungsleistung im Umfang von 2 bis 5 Leistungspunkten erworben werden. Anmeldung im HIS LSF unter "Allgemeine Studien" -> "Modul 6: Kulturelle und kreative Kompetenz".
Master Gender Studies in Bielefeld
Hinweis: Im kommenden Wintersemester 2009/10 nimmt der Studiengang "MA Gender Studies - Interdisziplinäre Forschung und Anwendung" in Bielefeld erneut Studierende auf.
Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung
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