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Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeeraums
Geschäftsstelle GKM
Universitätsstraße 13-17 48143 Münster
Tel.: +49 251 83-22572
Fax: +49 251 83-25209
gkm at uni-muenster dot de
Öffnungszeiten:
Mo 09.00-12.00h
Di, Mi, Do 10.00-13.00h

Geschäftsführung:

Dr. Nikola Moustakis


wissen.leben | WWU Münster  



Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums

Der östliche Mittelmeerraum bildet die Brücke zwischen Orient und Okzident. Er ist der Treffpunkt von drei Kontinenten und die Wiege der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Zu diesem Kulturraum gehören Italien, Griechenland, Zypern, Kleinasien, Syrien, Mesopotamien, Iran, Irak, Israel, Palästina, Ägypten und Nordafrika in ihren Beziehungen untereinander wie in ihrer Ausstrahlung nach Osten und Westen. Die hier entstandenen Kulturen prägen bis heute die Geschichte nicht nur dieser Region, sondern ganz Europas.

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind besonders viele Fächer angesiedelt, die sich in Forschung und Lehre mit dem östlichen Mittelmeerraum und den angrenzenden Gebieten beschäftigen. Das GKM bietet den institutionellen Rahmen, um den interdisziplinären Dialog all dieser Fächer an der WWU dauerhaft zu gewährleisten. Mit dem Master „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums“ (AKOEM) wird dieses breite Forschungsangebot auch für die Lehre aktiviert.

Die Arbeitsfelder des GKM umfassen sowohl historische, religiöse und kulturelle als auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Gegenwarts- und Aktualitätsbezüge sind dabei von großem Interesse, um zu einem tieferen Verständnis moderner Entwicklungen und Konfliktsituationen beizutragen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne“ als "Centrum für Kultur- und Religionsgeschichte des Altertums" ist es in besonderer Weise möglich, die Vielfalt und Vernetzung dieser weltpoltischen Nahtstelle mit der notwendigen interdisziplinären Perspektive zu erforschen.

Ak­tu­el­le Mel­dun­gen:

Infoveranstaltung zum Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums"

Bachelor (fast) geschafft und nun auf der Suche nach einem Masterstudiengang? Wir informieren am 6. Juni von 10 bis 14 Uhr über den Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums" (AKOEM): Studieninhalte - Studienvoraussetzungen - Bewerbungsverfahren - Berufsperspektiven.

Vorlesungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2013

Das Vorlesungsverzeichnis für den Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums" (AKOEM) umfasst Veranstaltungen aus allen an der WWU vertretenen altertumswissenschaftlichen Disziplinen.

32. Deutscher Orientalistentag 2013 in Münster

Der 32. Deutsche Orientalistentag findet vom 23. bis 27. September in Münster statt. Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich anzumelden. Reduzierter Tagungsbeitrag bis zum 30. Juni.

Ringvorlesung des Exzellenzclusters und des CMF "Verfolgung um Gottes willen"

Die öffentliche Ringvorlesung geht der Diskriminierung und Verfolgung Andersgläubiger anhand zahlreicher Beispiele quer durch die mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte nach. Die Themen reichen von der christlichen Häresiebekämpfung im Frühmittelalter und den Konfessionskonflikten der Frühneuzeit über den Kirchenkampf in der DDR bis zur Buddhistenverfolgung im kommunistischen Kambodscha und zur Christenverfolgung im Nahen Osten. Die Vorträge sind dienstags von 18.15 bis 19.45 Uhr in Hörsaal F2, Domplatz 20-22, zu hören.

ForschungsKolloquium im Sommersemester 2013

Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 20 Uhr c.t. im F 6, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22 statt. Das ForschungsKolloquium wird organisiert von dem Institut für Klassische Philologie, dem Institut für Klassische und Frühchristliche Archäologie, dem Archäologischen Museum, dem Seminar für Alte Geschichte und dem Institut für Epigraphik.

Colloquium zur Kulturgeschichte des alten Ägypten

Das Colloquium wird vom Institut für Ägyptologie und Koptologie angeboten. Die Vorträge finden in der Rosenstraße/Schlaunstraße Raum 428 statt.

[ 14. Juni - 11. August 2013 | Fürstenberghaus, Domplatz 20-22 ]

Ausstellung "Wadd ist Vater. Südarabien im Altertum"

Vom 14. Juni bis 11. August ist im Archäologischen Museum der Universität Münster die Ausstellung "Wadd ist Vater. Südarabien im Altertum" zu sehen. Die Öffnungszeiten des Museums sind Dienstag bis Sonntag von 14 bis 16 Uhr.

Tagung "Religion und Krieg: Die Sicht der Besiegten"

Die 43. Studientagung der Deutschen Religionsgeschichtlichen Studiengesellschaft findet am 15. und 16. Juni zu dem Thema "Religion und Krieg. Die Sicht der Besiegten" statt.

Prof. Dr. Erhart Graefe neues Mitglied der NRW-Akademie der Wissenschaften und Künste

[05.04.2013] Prof. Dr. Erhart Graefe, langjähriger Direktor des Instituts für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster, ist zum ordentlichen Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt worden.

Ausschreibung von bis zu fünf Stellen für Doktorand/innen in der Graduiertenschule des Exzellenzclusters „Religion und Politik“

[28.03.2013] In der integrierten Graduiertenschule des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind zum 1. Oktober 2013 bis zu fünf Stellen für Doktorand/innen zu besetzen. Am Exzellenzcluster sind die Fächer Geschichte, katholische, evangelische und islamische Theologie, Rechtswissenschaften, Islamwissenschaft, Judaistik, Ägyptologie, Philosophie, Ethnologie, Politikwissenschaft, Religionssoziologie und verschiedene Philologien beteiligt. Der Cluster umfasst die Forschungsfelder ‚Normativität‘, ‚Medialität‘, ‚Integration‘ und ‚Gewalt‘.

Neue Ausgabe der Keilschriftbibliographie

[30.01.2013] Seit 1940 erscheint in der Zeitschrift "Orientalia" die Internationale Keilschriftbibliographie (KeiBi), die weltweit einzige jährlich erscheinende Bibliografie auf dem Gebiet der Altorientalistik. Seit 1999 werden die Folgen von Prof. Hans Neumann von der WWU erarbeitet. Nun ist eine neue Ausgabe erschienen.

Vorlesungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2013

[28.01.2013] Das Vorlesungsverzeichnis für den Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums" (AKOEM) umfasst Veranstaltungen aus allen an der WWU vertretenen altertumswissenschaftlichen Disziplinen. Bitte beachten: An einigen Instituten kann man sich bereits zum Ende des Wintersemesters für Veranstaltungen anmelden.

Susanne Paulus in Junges Kolleg berufen

[18.12.2012] Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste nimmt Susanne Paulus vom Institut für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde in das Junge Kolleg auf.

Leibniz-Preis an Islamwissenschaftler Thomas Bauer

[06.12.2012] Der Arabist Prof. Dr. Thomas Bauer wird 2013 mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Durch den Preis zeichnet die DFG hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen aus.

Archäologisches Projekt Wadi Abu Dom Itinerary bewilligt

Am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster nimmt das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit knapp 360.000 Euro geförderte Forschungsvorhaben "Wadi Abu Dom Itinerary (W.A.D.I.)" seine Arbeit auf. Wir gratulieren der Projektleiterin Prof. Dr. Angelika Lohwasser und ihrem Team.

Untersuchung des Gottes Iuppiter Dolichenus geht weiter

Dank einer Bewilligung von 475.000 Euro durch die DFG können die archäologischen und religionshistorischen Untersuchungen im Heiligtum des Iuppiter Dolichenus auf dem Dülük Baba Tepesi in der Südosttürkei durch Archäologen der Forschungsstelle Asia Minor an der Universität Münster weitere drei Jahre fortgesetzt werden

Italienische "Accademia Nazionale dei Lincei" nimmt Prof. Dr. Stephen Emmel als Mitglied auf

[21.08.2012] Prof. Dr. Stephen Emmel ist als "Socio Straniero" (ausländisches Mitglied) in die "Accademia Nazionale dei Lincei" in Rom gewählt worden. Die Nominierung des Koptologen basierte auf seinen zahlreichen Publikationen zur Literatur und Sprache der koptischen Periode in der Geschichte Ägyptens. Dabei sind vor allem seine Beiträgen zur Erforschung der antiken koptisch-gnostischen Schriften aus den berühmten Nag-Hammadi-Codices und zur Rekonstruktion und Edition des umfangreichen Corpus der Schriften des wichtigsten koptischen Schriftstellers, des Mönchs Schenute von Atripe von zu nennen.

Älteste Hebräische Inschrift entziffert

[05.06.2012] Der Alttestamentler Prof. Dr. Reinhard Achenbach hat den wohl ältesten hebräischen Text außerhalb der Bibel entziffert. „Bei der antiken Inschrift auf einer 3.000 Jahre alten Tontafel handelt es sich um Sozialgesetze, die Ausländer, Witwen und Waisen im Alten Israel schützen sollten“, sagt der Sprecher des GKM. „Unser heutiger Grundsatz, Ausländern vor Gericht Rechtsschutz zu gewähren und sozial Benachteiligte im Sozialstaat zu schützen, reicht also weit in die altorientalische Zeit zurück.“



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