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Aktuelle Drittmittelprojekte

geordnet absteigend nach ihrem Beginn

Graduiertenkolleg 1712/1

"Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt"

(April 2012 - September 2016)

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" erforscht, wie unter den Bedingungen neuer Formen medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrecht erhalten werden kann.

Issues of the Millennium

Einflüsse der Aggregierung von Personen-, Themen- und Zeitangaben auf die Ergebnisse von Agenda-Setting-Studien

(Juli 2011 – Juni 2013) Prof. Dr. Volker Gehrau

Welche Fragen und Probleme haben die Deutschen in den Jahren 1994 und 2006 bewegt? Über welche Themen haben die Medien in dieser Zeit am meisten berichtet? Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt Issues of the Millennium soll Grundlagenwissen über die Modellierung von Prozessen der Thematisierung durch Massenmedien sowie der öffentlichen Meinung generieren.

smartNETWORK international

(April 2011 - Dezember 2013) Prof. Dr. Bernd Blöbaum

Das smartNETWORK vernetzt organisatorisch eigenständige Graduiertenschulen und bindet sie in einen gemeinsamen Kooperations-, Austausch- und Lernprozess ein. Die Internationalisierung der Promotionsausbildung in den Geistes- und Sozialwissenschaften ist dabei ein besonderes Anliegen des smartNETWORK.

Von der Beobachtung zur Beeinflussung.

Medialisierte Konstellationen von Wissenschaft, Medien und Politik in Bezug auf wissenschaftliche Fachkulturen

(August 2010 - Juli 2013) Prof. Dr. Bernd Blöbaum

Im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Neue Governance der Wissenschaft – Forschung zum Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ zielt das Forschungsvorhaben darauf ab, die Beziehungen zwischen Medien, Wissenschaft und Politik zu analysieren.

Cleavages, governance and the media in European metropolitan areas

(Oktober 2009 - September 2013) Prof. Dr. Frank Marcinkowski und Dr. Daniel Kübler (Universität Zürich / Zentrum für Demokratie Aarau)

Globalization leads to reconfigurations at the sub-national level, as it fosters the emergence of functionally integrated urban regions – so called metropolitan areas. Urban regionalization contributes to the denationalization of policy-making in the form of a “downward” expansion of political decision-making, emphasizing particularly the role of sub-national government levels. The emergence of metropolitan areas and issues of governance therein are widely researched topics. This project innovates in that it investigates the link between governance and the media in the emergence of metropolitan areas as spaces of democratic politics.

Die vielfältigen Beziehungen von Wissenschaft und Nachrichtenmedien

(Oktober 2009 – März 2012) Prof. Dr. Matthias Kohring und Prof. Dr. Frank Marcinkowski

Das Projekt untersucht die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Massenmedien in 15 ausgewählten Forschungsfeldern. Dazu befragen wir Wissenschaftler und Journalisten und analysieren die Medienberichterstattung in diesen Feldern. Außerdem untersuchen wir die Wissenschafts-PR in den ausgewählten Forschungsfeldern.

Evidenzbearbeitung in der Wissenschaftsberichterstattung aktueller Massenmedien

(Juli 2009 - Juli 2011) Prof. Dr. Bernd Blöbaum

Das Projekt ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms „Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz“. Es analysiert die Rolle von Massenmedien und Journalisten bei der Entstehung von Öffentlichkeit für wissenschaftliche Themen.

Organisation und Öffentlichkeit von Hochschulen:
Ausmaß und Folgen der Öffentlichkeits- und Medienorientierung

(Juni 2009 – Mai 2012) Prof. Dr. Frank Marcinkowski und Prof. Dr. Matthias Kohring

Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt bewegt sich an der Schnittstelle von Organisations- und Hochschulforschung einerseits und Medien- und Kommunikationsforschung andererseits. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Feststellung, dass sich die deutsche Hochschullandschaft in den letzten zwei Jahrzehnten stark gewandelt hat.

Die rechtsextreme Symbolik der NPD in der politischen Fernsehberichterstattung

(Januar 2009 – Juni 2011) Prof. Dr. Matthias Kohring, Prof. Dr. Frank Marcinkowski

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt untersucht am Beispiel der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) erstmals systematisch die Verwendung rechtsextremer Symbolik in der politischen Fernsehberichterstattung. Für vier Jahre, von August 2004 bis Juli 2008, wird die politische Fernsehberichterstattung über die NPD mit einer quantitativ-qualitativen Inhaltsanalyse vollständig erhoben und analysiert. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden danach mit Journalisten teilstandardisierte Leitfadeninterviews geführt, um mögliche systematische Erklärungen für die konkrete Ausprägung der untersuchten Berichterstattung zu eruieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in konkrete Handlungsorientierungen für Akteure öffentlicher Kommunikation, insbesondere Journalisten, münden. Hierzu wird ein Weiterbildungsseminar „Strategien zum Umgang mit rechtsextremer Symbolik“ konzipiert.

Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz

(Seit 2008) – Prof. Dr. Rainer Bromme (Koordninator), in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bernd Blöbaum, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Stephan Schwan, Prof. Dr. Bernd Simon, Prof. Dr. Hans Spada, Dr. Marc Stadtler, Prof. Dr. Peter Weingart

Im Frühjahr 2008 hat die DFG das von den Initiatoren beantragte Schwerpunktprogramm zur Untersuchung von Wissenschaft und Öffentlichkeit bewilligt. Damit können in den folgenden sechs Jahren jeweils auf entsprechende Ausschreibungen hin, verschiedene Projekte beantragt werden, die das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz behandeln. Das Schwerpunktprogramm fokussiert vier Erfahrungsbereiche: Informelles Lernen beim Umgang mit wissenschaftlichen Informationen im Internet, die Entwicklung von Wissenschaftsverständnis durch Massenmedien, informelles Lernen an Exponaten in Museen, die Integration von Konzepten zu fragiler und konfligierender Evidenz im Schulunterricht.

Die Leser der taz

Untersuchungen zum Publikum der tageszeitung

(Dezember 1992 fortlaufend) Prof. Dr. Bernd Blöbaum

Die taz ist als alternative Tageszeitung einer der wenigen erfolgreichen Marktzutritte im Zeitungssektor. Trotz verschiedener Krisen ist es der Zeitung seit 1979 gelungen, zu einer festen Größe in der deutschen Zeitungslandschaft zu werden. Im Auftrag der taz werden sei 1992 regelmäßig Analysen zur Leserschaft der Zeitung sowie zu den Genossen, die mit ihren Anteilen an der taz-Genossenschaft helfen, die Entwicklung des Mediums zu finanzieren, realisiert. Die Untersuchungen liefern Informationen zu Bindung der Leserschaft an das Medium und geben Hinweise darüber, wie die Leserinnen und Leser die Zeitung beurteilen und nutzen.


Publikationen

Birkner, Thomas (2012):

Das Selbstgespräch der Zeit

Meyen, Michael / Scheu, Andreas (2011):

The role of external broadcasting in a closed political system

Kuhlmann, Christoph / Gehrau, Volker (2011):

Auf der Flucht vor dem Tod?

Birkner, Thomas (2011):

Genese, Formierung, Ausdifferenzierung und Durchbruch des Journalismus in Deutschland



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