Publizistischer Wettbewerb und Qualität der Berichterstattung.
Inspektionen eines Widerspruchs.
Zeitraum:
April 2008 – Februar 2009
Leitung:
Bearbeitung:
Institution:
Institut für Kommunikationswissenschaft
Klassifikation:
Medienökonomie; Publizistische Qualität; Medien & Demokratie
Beschreibung:
Interne und externe Vielfalt des Angebots gilt der herrschenden Medienlehre als Qualitätsmerkmal. Danach ist ein Einzugsgebiet, in dem mindestens zwei Zeitungen miteinander konkurrieren, dem so genannten „Ein-Zeitungs-Kreis“ in jedem Falle vorzuziehen. Auf der Basis politökonomischer Überlegungen kann man allerdings zu der Annahme kommen, dass Wettbewerb generell negativ auf die Qualität des einzelnen journalistischen Produktes wirkt. Das Projekt prüft die These vom Qualität steigernden Einfluss des Monopols am Beispiel deutscher Regionalzeitungen.
Hierzu werden insgesamt ca. 150 deutsche regionale Tageszeitungen aus Monopol- und Duopolkreisen auf Qualitätsmerkmale durch eine Inhaltsanalyse hin untersucht. Im Bereich der Duopolkreise wird eine besonders breite Spanne von Wettbewerbssituationen abgedeckt, so dass die Studie ein umfassendes Bild der Wettbewerbs- und Qualitätsdimensionen des deutschen Zeitungsmarkts darstellt.
Methode:
Empirisch; standardisierte Medieninhaltsanalyse
Schlagworte:
Medienökonomie, Inhaltsanalyse, publizistischer Wettbewerb, Qualität von Tageszeitungen

