Die Moral der Unternehmenskommunikation. Lohnt es sich, gut zu sein?
Es scheint, dass ohne einen moralisch korrekten Auftritt der Unternehmenskommunikation sich die Unternehmen heute ökonomische Nachteile einhandeln. Zumindest liegt vor dem Hintergrund des enormen Anstiegs der Kommunikation zum Thema der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung auf Unternehmensebene (Corporate Social Responsibility) ein solcher Befund nahe.
Die Wahrnehmung derartiger Kommunikationsangebote wirft die Frage auf, ob es sich dabei lediglich um ein strategisches Manöver, meist werblicher Art, oder um die glaubwürdige Mitteilung verwirklichter unternehmenskultureller Werte handelt - oder ob wir es hier gar nicht mit einer Alternative, sondern mit einer notwendigen Synthese aus Moral und Ökonomie zu tun haben, die durchaus einen paradoxalen Eindruck hinterlassen kann.
Der Band ist gleichermaßen interdisziplinär wie praxisbezogen konzipiert: Beiträge aus der Kommunikationswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre sowie Standpunkte und Fallstudien namhafter Kommunikationsagenturen und Unternehmensberatungen spiegeln die Karriere von Moral als Thema der internen wie externen Unternehmenskommunikation wider.
Allgemeine Informationen zur Publikation
S. J. Schmidt / J. Tropp (2009) (Hrsg.): Die Moral der Unternehmenskommunikation. Lohnt es sich, gut zu sein? Köln: Halem
408 Seiten, 26 Abbildungen, 17 Tabellen, ISBN 978-3-938258-48-4
Weitere Informationen auf der Seite des Verlags
Publikationen
Birkner, Thomas (2012):
Das Selbstgespräch der Zeit
Meyen, Michael / Scheu, Andreas (2011):
The role of external broadcasting in a closed political system
Kuhlmann, Christoph / Gehrau, Volker (2011):
Auf der Flucht vor dem Tod?
Birkner, Thomas (2011):
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