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Öffentlichkeit, öffentliche Meinung und direkte Demokratie. Eine Fallstudie zur Verfassungsreform in Liechtenstein

Coverbild
Frank Marcinkowski / Wilfried Marxer 2010

Das Buch legt eine umfassende Analyse der öffentlichen Kommunikation im Kontext einer direktdemokratischen Volksabstimmung vor. Gegenstand der Fallstudie ist die heftig umstrittene Abänderung der Landesverfassung des Fürstentums Liechtenstein im Jahr 2003.

Diese ging auf die Initiative des Staatsoberhaupts zurück und konnte eine deutliche Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten erreichen. Vor dem Hintergrund öffentlichkeits-, demokratie- und kommunikationstheoretischer Annahmen und mit Blick auf die Besonderheiten kleinstaatlicher Verhältnisse werden die Einflussfaktoren der Meinungsbildung detailliert analysiert. In selten anzutreffender Breite widmet sich die Studie der Bedeutung von Medienöffentlichkeit, Versammlungsöffentlichkeiten und interpersonaler Kommunikation für die Entstehung und Entwicklung der Bevölkerungsmeinung. Danach ist das kommunikative Framing der Vorlage für die Meinungsbildung wichtiger, als die sachbezogenen Informationen des Abstimmungskampfs. Für das Abstimmungsergebnis sind aber insbesondere die Strategien der Schlüsselakteure und die vorhandenen Voreinstellungen der Stimmbürger verantwortlich.

Allgemeine Informationen zur Publikation

Erschienen im Verlag der LAG, 356 S., 32 Abb., 46 Tab., ISBN 978-3-7211-1078-4


Publikationen

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Meyen, Michael / Scheu, Andreas (2011):

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