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Berufliche Perspektiven

Berufschancen in der Kommunikations- und Medienbranche

Die Medien- und Kommunikationsbranche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige entwickelt. Entsprechend besteht in der Branche Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Zugleich hat sich auch die Nachfrage von Studienanfängern nach einer kommunikationswissenschaftlichen Ausbildung in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

Die Berufsaussichten für Kommunikationswissenschaftler sind verhältnismäßig gut, auch wenn unbefristete Festanstellungen in der Medienbranche nicht mehr die Regel sind. Gerade Berufsanfänger arbeiten zunächst häufig als freie Mitarbeiter, Volontäre oder mit Zeitverträgen. Außerdem wird von Berufstätigen oft - in zeitlicher und räumlicher Hinsicht - Flexibilität erwartet. Doch nach aktuellen Erkenntnissen des deutschen Wissenschaftsrats sind rund 90 Prozent aller Kommunikations- und Medienwissenschaftler in adäquaten Berufen tätig.

Eine Prognose über die Berufsfelder und Berufschancen der künftigen B.A.-Absolventen ist wegen der Neueinführung der Studiengänge derzeit noch nicht zuverlässig möglich. Die Berufsaussichten der Absolventen des Magisterstudiengangs am IfK waren bislang allerdings zufrieden stellend hoch. In den Jahren 1999-2004 bekamen rund 29 Prozent der Studierenden bereits während des Studiums eine Festanstellung bzw. eine Anstellung in einer festfreien Tätigkeit oder einen Ausbildungsplatz angeboten, rund 42 Prozent unmittelbar oder zwei bis fünf Monate nach dem Examen.

Ein großer Teil der Absolventen unseres Instituts wählte bislang den Berufseinstieg in Redaktionen von Fernsehsendern, Hörfunkstationen, Zeitungen oder Zeitschriften. Fast ebenso viele entschieden sich für eine Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit oder Unternehmenskommunikation, bei PR-Agenturen oder in den Pressestellen von Firmen, Verbänden oder Institutionen. Weitere interessante und breit gefächerte Berufsfelder finden die Absolventen des IfK in der angewandten Medienforschung, in der universitären Forschung und Lehre, in der Werbung und immer wieder auch im Marketing. Durch das Internet ist ein weiterer großer Tätigkeitsbereich entstanden, in dem Kommunikationswissenschaftler beruflich unterkommen - nicht zuletzt im Onlinejournalismus.

Praxiserfahrungen

Neben einem - möglichst guten - Studienabschluss sind für den späteren Berufseinstieg Praxiserfahrungen oft von großer Bedeutung. Die Studierenden absolvieren drei medienpraktische Module, von denen zwei an der Universität grundlegende Kenntnisse vermitteln und eines aus einem mindestens achtwöchigen Praktikum mit Begleitseminar besteht. Im Rahmen des Moduls Medienpraxis II belegen Studierende zwei medienpraktische Kurse aus den Berufsfeldern Journalismus, PR und Werbung, in denen sie Präsentationen erstellen, Reportagen schreiben, Hörfunk- und Fernsehbeiträge produzieren oder Webseiten gestalten. Einige der Seminarprodukte sind hier abgelegt, um einen Einblick in die medienpraktische Ausbildung am IfK zu geben. Darüber hinaus ist allen Studierenden empfohlen, neben dem wissenschaftlichen Studium Praxiserfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, etwa durch Praktika während der Semesterferien, über freie Mitarbeit bei Medien und Agenturen oder in studentischen Organisationen (Hochschulradio, Campus Relations etc.). Für ein besonders interessantes Praktikum kann es eventuell sogar sinnvoll sein, ein Semester an der Uni auszusetzen. Diese Option sollte aber sorgfältig geprüft werden.

Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz oder einem Jobangebot für eine freie Mitarbeit können Sie auf unser Praktikumsbüro zurückgreifen.

Kontakt zu ehemaligen Studierenden, die heute in der Kommunikationsbranche arbeiten, bietet auch MedienAlumni, der Verein der aktiven und ehemaligen Studierenden.



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