Der Einstieg knüpft bewusst an den Fall aus der vorhergehenden Stunde an. Das Szenario sollte laut vorgelesen werden, um anschließend im Unterrichtsgespräch die Arbeitshinweise 1 und 2 zu M 17 zu erörtern.
In Bezug auf die zweite Fragestellung kann mit einem Impuls auf folgendes Problem aufmerksam gemacht werden: Kann eine Partei eigentlich allen gerecht werden?
Die Ergebnisse zu den Fragen werden im Plenum diskutiert. Sie werden vom L. an der Tafel mitskizziert.
Erwartung zu 1:
Volksparteien möchten ein möglichst breites Publikum repräsentieren und keine Einzelgruppierungen.
Volksparteien versuchen, viele Wähler zu gewinnen.
Volksparteien haben keinen typischen Wähler.
Erwartung zu 2:
Kein Profil, keine eindeutigen Festlegungen.
Vielsagende Formulierungen in den Programmen.
Konturlosigkeit führt zum Parteiverdruss.
Tafel
Sicherung
Tafelabschrieb
Tafel Heft
Beurteilung
Interpretation der Karikatur M 19. Erwartung auf der Interpretationsebene:
Volksparteien als Dinosaurier, vom Aussterben bedroht durch Frust (der Bürger, oder Mitglieder).
Volksparteien sind zahnlos =" konturlos."
Die Größe der Volksparteien zeigt ihren ursprünglichen Impetus an, alle Wähler zu mobilisieren. Sie sind jedoch im Vergleich zum Frust (Krokodil) ziemlich zusammengeschrumpft.
Das Krokodil steht für die verdrossenen Bürger oder Wähler, die mengenmäßig immer weiter zunehmen.
Fakultativ: Vorschlag zur Überprüfung der theoretischen Aussagen über die Volksparteien. Recherche von Aussagen der Parteien zu einem bestimmten Thema und Vergleich der Aussagen.