Verein der Freunde und Förderer des Instituts für Politikwissenschaft der WWU Münster e.V.
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Veranstaltungs-Archiv

18. Januar 2010: Die vergessene Krise in Dschibuti

Um die 50 Interessierte hatten sich im Hörsaal der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften versammelt um sich von Maria Groenewald, Projektkoordinatorin der Johanniter-Auslandshilfe und Absolventin des Instituts für Politikwissenschaft, in ein für viele der Zuhörer wohl noch wenig bekannten Sachverhalt einführen zulassen.

Für internationale Hilfsorganisationen sind sie ein Alptraum: „Vergessene“ Krisenregionen, die abseits der medialen Öffentlichkeit ausgetragen werden. Hier ist das Spendensammeln in Deutschland häufig mühsam und auch die Helfer vor Ort sehen sich oft großen Problemen ausgesetzt. Dies gilt besonders für die Staaten Afrikas, die für den Westen von geringem strategischem Interesse sind.

Frau Groenewald begann ihren Vortrag mit der generellen Beschreibung von Problemen und Strategien der Entwicklungszusammenarbeit in Regionen, die kaum oder gar nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, aber eigentlich der selben Aufmerksamkeit und dem selben Engagement bedürfen wie bekanntere Krisenregionen.

Im Folgenden konnte die Referentin durch ihre persönliche Erfahrung in Dschibuti, einem urbanen Zentrum Westafrikas geprägt von schlechten hygienischen Bedingungen und Unterernährung, deutlich machen was es bedeutet mit vergleichsweise geringer personeller und finanzieller Ausstattung Hilfe zu leisten. Zahlreiche Bilder und Arbeitsmaterialien aus der Praxis der Johanniter- Auslandshilfe bereicherten den Vortrag.

Im Anschluss machten die Zuhörer reichlich Gebrauch von der Möglichkeit Frau Groenewald Fragen zum Thema Berufseinstieg in die Entwicklungszusammenarbeit zustellen.


Maria Groenewald (r.), Projektreferentin der Johanniter Auslandshilfe, hielt einen Vortrag für den den Fördrverein.

19. Oktober 2009: Auswärtiges Amt besucht das IfPol

Der Hörsaal Sch3 in der Scharnhorsttraße 100 war gut gefüllt als Bernd Finke, Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, mit seinem Vortrag begann. Derzeit ist der ehemalige Politikwissenschafts-Student Leiter des Referates Menschenrechtspolitik in Berlin, davor war er an verschiedensten Orten eingesetzt, unter anderem im Kosovo, in Rom und New York.

Angereichert mit Anekdoten und persönlichen Erfahrungsberichten referierte Herr Finke über das Berufsleben im Auswärtigen Dienst. Über Aufgaben und Struktur des Ministeriums, Einkommens- und Karrieremöglichkeiten sowie Bewerbungsverfahren blieb nichts unerwähnt, was potentielle Interessenten wissen sollten. Besonders betont und besprochen wurden das Rotations- und Generalistenprinzip des Auswärtigen Amtes, die die Arbeit dort zu einer Lebensentscheidung auch für die gesamte Familie und den Freundeskreis machen.

In einer ausfürlichen Fragerunde am Ende des Vortrages ging Herr Finke noch einmal detaillierter auf Fragen der Studierenden ein.

27. Mai 2009: fünfter Tag der Politikwissenschaft

Um 14 Uhr eröffnete die Direktorin des IfPol, Frau Prof. Zimmer, mit einer spannenden Rede über bekannte Politikwissenschaftlerinnen die Veranstaltung, ergänzt durch ein Grußwort des Fördervereins-Vorstizenden Prof. Woyke.

Anschließend konnten sich die Studierenden an vielen interessanten Vorträgen erfreuen. Dr. Hunger sprach vor ca. 50 Anwesenden über die Chancen Indiens, vom Entwicklungsland zu einem "Global Player" aufzusteigen. Der Vortrag hatte einen eindeutigen Migrationspolitischen Hintergrund und verdeutlichte noch einmal die Expertise, die Herr Hunger auf diesem Gebiet besitzt. Frau Judith Rücker berichtete vor ca. 40 Studierenden in anderthalb Stunden über ihre Erfahrungen als Politikwissenschaftlerin im Lehrerberuf. Dabei ging sie nicht nur auf den klassischen Berufsweg, sondern auch die Vielfältigkeit ein, die man sich im Laufe der Jahre als politisch Bildender erhalten kann. Den Fragen des Publikums war ebenfalls anzumerken, wie attraktiv solch eine Berufswahl nach wie vor ist. Vor eher kleinem Publikum erzählte der auch als "deutscher Karikaturenpapst" bekannte Prof. Keim etwas über die Wirkung von Karikaturen in der Politik. Dabei wurden auch andere Gebiete der nonverbalen Kommunikation behandelt. Der kleine Rahmen des Vortrages lud zu einem anschließenden Gespräch im Literatur-Café ein. Anschließend informierten Verena Dreyer und Martina Grabau, frisch gebackene Absolventinnen der Politikwissenschaft, über die Tücken beim Verfassen einer Abschlussarbeit. Den Abschluss der Vorträge bildete der Oberbürgermeister Münsters, Berthold Tillmann. In anderthalb Stunden sprach er vor ca. 50 Anwesenden Professoren und Studierenden über die politischen Möglichkeiten der Kommunen im 21. Jahrhundert.

Zwischen und während der Vorträge konnte man sich im Treppenhaus des Institutes an vielen Informationsständen über Studienangebote, Förderungsmöglichkeiten und ehrenamtliche Tätigkeiten sowie Projekte informieren. Zu den ca. 20 Ständen zählten Studierendenstiftungen, Hochschulgruppen wie MUIMUM oder der Debattierclub sowie Service-Angebote der Fachschaft und des SIC.

Nach so vielen Informationen musste natürlich auch Zeit für eine Pause sein. Im Literatur-Café konnte man sich an einer Auswahl an vielen selbstgebackenen Kuchen, Waffeln und Getränken erfreuen. Die Tische luden auch Gruppen zum verweilen und kommunizieren ein, die ausgelegten Arbeiten und Publikationen zum schmökern. Natürlich war auch der Förderverein mit einem Stand vertreten, an dem es unter anderem Tombola-Lose für attraktive Gewinne zu erwerben gab. Großen Ansturm gab es auf das Kochbuch "Das Institut kocht", welches vom Planungsteam extra zum Tag der Politikwissenschaft erstellt wurde und in dem Professoren ihre Lieblingsrezepte verraten. Das Kochbuch ist nach wie vor für nur 3€ beim Förderverein sowie bei Krüper in der Frauenstraße 42 erhältlich.

Abschluss des Tages bildete eine Grillparty auf dem Hinterhof des Institusgebäudes. Bei trockenem, aber windigen Wetter fanden sich ca. 100 Institutsmitarbeiter und Studierende ein, um an der Tombola-Verlosung teilzunehmen sowie leckere Würstchen und Steaks im Brötchen zu essen. Dazu gab es ein breites Angebot an Getränken. Die Atmosphäre war entspannt, die Musik gut und der Ausklang des Tages rundum gelungen. Erst um 22 Uhr verließen die letzten das Institut.

16. Februar 2009: Schulung zum Thema "Bewerbungsstrategien"

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Beruftstrategie Hesse/Schrader und der Techniker Krankenkasse bot der Förderverein des IfPol das Seminar kostenlos für seine Mitglieder an, während alle anderen eine Teilnahmegebühr zahlten.

Was ist die richtige Bewerbungsstrategie? Wie gestalte ich einen Lebenslauf? Wie läuft ein Vorstellungsgespräch? Mit diesen und anderen Fragen setzten sich die Teilnehmer der Schulung intensiv auseinander. Vormittags beschäftigten sich die 15 Studierenden und Absolventen mit den Inhalten eines Lebenslaufes und eines Bewerbungsschreibens. Besonders wurde dabei auf die Formulierung des ersten Satzes eines solchen Anschreibens eingegangen. Ein weiterer oft kritischer Punkt in Bewerbungsgesprächen ist die Frage nach den persönlichen Stärken und Schwächen. Einzeln und in der Gruppe wurde überlegt, welche Antwort hier angebracht sei. Nach einer Mittagspause wurden dann Bewerbungsgespräche geübt. Das Seminar fand in einer entspannten Atmosphäre statt und verdeutlichte jedem Teilnehmer, dass eine individuelle Vorbereitung auf jede Bewerbung vonnöten ist.

Aufgrund der positiven Resonanz wird der Förderverein versuchen, diese exclusiven Service-Angebote für seine Mitglieder auszubauen.

28. Januar 2009: Bücherbasar des Fördervereins

Der erstmals vom Förderverein organisierte Bücherbasar war ein voller Erfolg. Viele Studierende drängten sich in der Zeit von 12h bis 14h vor dem Stand, an dem sowohl aktuelle Lehrbücher wie auch antiquarische Bücher verkauft wurden. Die Bücher - insgesamt über 200 Stück - gingen auf großzügige Spenden des IfPol-Lehrpersonals zurück und kosteten 1€ -10€. Insbesondere die teureren, aktuellen Lehrbücher waren sehr begehrt. Prof. Woyke und Dr. Matthias Freise aus dem Vorstand des Fördervereins halfen beim Verkauf mit und lockten mit attraktiven Paketpreisen an den Stand.

Die Einnahmen des Basars kommen dem Förderverein zugute. Dadurch können weitere Projekte von Studierenden wie z.B. das MUIMUN unterstützt werden. Die nicht verkauften Exemplare bilden den Grundstock für den nächsten Bücherbasar 2010.


Neue und alte Bücher waren beidermaßen heiss begehrt.

26. November 2008: Presse und PR für Politikwissenschaftler - ein Erfahrungsbericht

Volker Heitkamp, MBA, M.A. berichtet aus seinem persönlichen Werdegang in der Presse- und PR-Branche

Der Absolvent des IfPol legte den ca. 45 anwesenden Studierenden in einer knappen Stunde die Möglichkeiten für Politikwissenschaftler dar, als Quereinsteiger in die PR-Arbeit hereinzufinden. Er konnte dabei auf einen zehnjährigen Berufsweg zurückblicken. Der Anfang solch eines Berufsweges ist Erfahrungsgemäß schwer, eine Tatsache, die auch Herr Heitkamp bestätigen konnte: Die Vorstellung, nach seinem Studium in Brüssel eine Arbeit bei der europäischen Kommission zu bekommen, scheiterte. Doch schon bald darauf bekam Herr Heitkamp eine Stelle als Pressesprecher des Unfallkrankenhauses Berlin. Gerade an solchen Schnittstellen zwischen hochspezialisiertem Fachpersonal und Gesellschaft sind Fähigkeiten von Sozialwissenschaftlern gefragt. Pressesprecher oder auch PR-Berater nehmen dabei die Funktion des Vermittlers ein, sie kommunizieren Sachverhalte leicht verständlich und klären über Zusammenhänge auf. Zudem nutzt die Fähigkeit, politische Abhängigkeiten und Resultate analysieren zu können. Für Herrn Heitkamp folgten Beschäftigungen bei der Bertelsmann-Stiftung und dem Initiativkreis Ruhrgebiet, stets mit der Spezialisierung auf den Gesundheitssektor. Sie lässt sich auch in der Gründung einer eigenen kleinen Beratungsagentur für Unternehmen in diesem Bereich wiedererkennen.

Herr Heitkamp betonte während seines Vortrages immer wieder, dass der Respekt von Politkwissenschaft-Absolventen vor diesem Berufsfeld zwar berechtigt sei, aber nicht zu Angst führen dürfe. Gerade in Zeiten der Segmentierung der journalistischen Arbeitswelt ist es für den PR-Mitarbeiter immer schwieriger, Gehör zu finden und sein Topic, beziehungsweise seinen Kunden erfolgreich vertreten zu können. Andererseits aber nimmt die Möglichkeit zu, mit geringen Ressourcen Interessen zusammenzubringen sowie Standards und Transparenz zu schaffen. Als Beispiel kann hier die regionale Vernetzung von Krankenhäusern gelten, die für alle Beteiligten - nicht zuletzt den Patienten - positiv ist.

Nach dem Vortrag wurden noch viele Fragen gestellt, die Herr Heitkamp und Herr Professor Woyke gemeinsam beantworteten. Die Studierenden befragten Herr Heitkamp über Praktikamöglichkeiten, den Arbeitsalltag in einer PR-Agentur und die Realisierung eines berufsbegleitenden MBA-Studiums. Abschließend bedankte sich Herr Professor Woyke noch einmal bei Herrn Heitkamp.

Herr Prof. Woyke (r.), 1. Vorsitzender des Fördervereins, bedankt sich bei Herrn Heitkamp für dessen Vortrag.

3. November 2008: Neue Transparenz im Brüsseler Public Affairs Management? - Ein Praxisbericht

Kathrin Glastra gibt interessante Einsichten in den Alltag europäischer Lobbyorganisationen

Ca. 40 Studierende lauschten am Montagabend der Absolventin des IfPol, die nun im Bereich "Public Affairs Management" in Brüssel tätig ist. Kaum ein anderes Tätigkeitsfeld besitzt in der Öffentlichkeit so zweifelhafte Reputation wie der Bereich Lobbying. Dabei folgt der Großteil aller Public Affairs Manager geschriebenen und ungeschriebenen Regeln zur Schaffung von Transparenz. Seit kurzem gibt es dafür die "European Transparency Initiative" (ETI), die verbindliche Grundsätze für Interessenvermittler schaffen will. Dieses Ungleichgewicht von öffentlicher Wahrnehmung und Realität kam im Vortrag von Frau Glastra immer wieder zur Sprache. So werden beispielsweise die Entscheidungsstrukturen in Brüssel häufig als "Black Box" wahrgenommen, die Interessenvertretung schwierig macht. Aufgabe der Lobbyisten ist es, zu wissen, bei welchen Kommissaren, Ausschüssen oder auch Generaldirektionen ein Thema vertreten werden muss, Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu vermitteln. Die dazu notwendigen Mittel verändern sich von Situation zu Situation und gestalten die Arbeit abwechslungsreich. Zuverlässigkeit, Vertraulichkeit, Bescheidenheit und Authentizität sind dabei genauso wichtig wie das richtige Timing und die Fähigkeit, Netzwerke knüpfen zu können. Das verdeutlichte Frau Glastra am Ende des Vortrages noch einmal anhand eines Fallbeispieles, in dem sich ihre Agentur "EU.select" gegen Dumping von Energiesparlampen außereuropäischer Hersteller einsetzte.

Das Publikum reagierte auf den Vortrag mit herzlichem Applaus und interessierten Nachfragen. Anschließend gab Frau Glastra in Einzelgesprächen Tipps, wie man im Brüsseler "Public Affairs Management" Fuß fassen könnte.

Frau Glastra stellt die Arbeit von Lobbyorganisationen in Brüssel vor.

Dr. Matthias Freise vom Förderverein des ifpol bedankt sich mit einem Geschenk bei Frau Glastra

18. Juli 2008: Absolventenfeier

41 Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2007/08 verabschiedete das Institut für Politikwissenschaft mit einer Zeremonie im Raum Sch2. Veranstalter war der Förderverein. Einen spannenden und zugleich humorvollen Festvortrag hielt Prof. em. Dr. Paul Kevenhörster zum Thema „Etikette an der Uni - Betrachtungen eines Emeritus“. Die Urkunden verliehen Prof. Dr. Klaus Schubert als frisch gewählter stellvertretender Vorsitzender der Freunde und Förderer und Prof. Dr. Annette Zimmer als Instituts-Direktorin. Dr. Ursula Heckel vom Waxmann-Verlag überreichte den Förderpreis. Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgte ein Streichquartett des Jungen Sinfonieorchesters Münster.

Zum Programm der Absolventenfeier mit den Namen der verabschiedeten Absolventinnen und Absolventen.

Gruppenfoto der Absolventenfeier

28. Mai 2008: Vierter Tag der Politikwissenschaft

Auch der vierte Tag der Politikwissenschaft elektrisierte die Studierenden am IfPol Münster: Viele Interessierte drängten sich ab 14 Uhr durch die Gänge des Institutsgebäudes, informierten sich an den Info-Ständen, strömten in die Vorträge und stärkten sich im Literatur-Café.

Dichtes Gedränge herrschte bei der Eröffnung der Veranstaltung …

… durch den Institutsdirektor, Herrn Prof. Junkernheinrich (re.), und den 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Prof. Woyke.<

Wieder einmal drehte sich alles um die Themen Berufsmöglichkeiten und Karriereplanung für angehende Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler. Als namhaften Redner begrüßte Wichard Woyke den Referatsleiter im Bundespresseamt Christian Resing (M.A.), der 1990 sein Magisterexamen am IfPol abgelegt hatte. Herr Resing informierte in seinem spannenden Vortrag über die Arbeit des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung und stellte seinen Karriereweg als eine Möglichkeit, in der politischen Öffentlichkeitsarbeit Fuß zu fassen, vor.

Christian Resing (M.A.) ist Referatsleiter im Bundespresseamt.

Dr. Susanne In der Smitten - lange Zeit Referentin einer Patientenselbsthilfe-Organisation - gab einen Einblick in Berufsmöglichkeiten für Politologen in der Gesundheitsbranche. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Präsentation des Buches „Wasser im Nahen Osten und Nordafrika“, das von Meike Janosch (M.A.) und Rahel Schomaker (M.A.) herausgegeben wurde.

Buchpräsentation „Wasser im Nahen Osten und Nordafrika“: Prof. Kevenhörster, Rahel Schomaker, Meike Janosch, Melanie Völker (Vertreterin des Waxmann-Verlages), Prof. Robert (von links)

Wie schon in den Vorjahren wurden auch diesmal Workshops angeboten: Prof. Wittkämper und Prof. Konegen referierten über Bewerbungsstrategien, Dipl. Kulturpädagogin Petra Brandes informierte über Berufswege für Frauen und Nicole Mit (B.A.) und Kai Pfundheller (M.A.) sprachen über die Erfahrungen, die sie beim Schreiben ihrer Examensarbeit gemacht haben. Verena Dreyer stellte das Erasmus-Programm des Instituts vor, während Tobias Nowak das Angebot des Career Service erläuterte.

Bietet gemeinsam mit Herrn Prof. Konegen kontinuierlich den Workshop zu Bewerbungsstrategien an: Prof. Wittkämper.

An 14 Info-Ständen stellten sich studentische Initativen sowie Organisationen der Uni und des Instituts vor. Mit dabei waren diesmal das MUIMUN-Projekt, die Fachschaft, der Doppeldiplom-Studiengang Münster-Lille, das SIC, die GRASP, die Zeitschrift „360 Grad“, das Zentrum für Nonprofit-Management, zahlreiche Stiftungen, die ihre Studienförderungen vorstellten, das Erasmus-Programm, die Amnesty-International-Hochschulgruppe Münster, das Projekt „Politische Potentiale des Internet“ von Dr. Kathrin Kissau, der Förderverein, das Frauenbüro der Stadt Münster sowie das Buchprojekt „AnGrenzen“, das vom Förderverein finanziell unterstützt worden war.

An den Info-Ständen wurden die Studierenden fachkundig beraten.

Der Stand des Zentrums für Nonprofit-Management (npm)

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Im schmucken Literatur-Café konnten sich die Besucher mit Kaffee, leckeren Waffeln und Kuchen stärken. Außerdem wurden dort politikwissenschaftliche Bücher, die meisten davon geschrieben von Lehrenden des Instituts, ausgestellt.

Im Literatur-Café herrschte bisweilen Hochbetrieb.

Dennoch fanden die Besucher genug Zeit und Ruhe, um in den wissenschaftlichen Werken zu lesen.

Auch der Sektempfang nach der Buchpräsentation fand im Literatur-Café statt.

Am Abend rundeten die traditionelle Grill-Party und die Tombola auf dem Hinterhof des Instituts die Veranstaltung ab. Hier einige Impressionen …







Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich herzlich beim Organisationsteam um Philipp Schnorbus, Julia Schmidt, Manon Westphal, Daniel Timinger, Denise Tübing, Simone Elpers, Verena Dreyer, Friederike Lay und Tobias Renner.

Weitere Bilder können Sie sich hier ansehen (pdf-Dokument: 1,6 MB).

Fotos: Britta Rottbeck & Philipp Schnorbus

Das Programm zum Tag der Politikwissenschaft 2008 finden Sie hier.

24. April 2008: „Das neue Russland - doch das alte?“

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des Vortrags können Sie hier herunterladen.

Das Ende der Ära Putin – oder etwa doch nicht?

Der ehemalige WDR-Radiokorrespondent in Moskau und IfPol-Student Horst Kläuser (52) hält einen beeindruckenden Vortrag am Institut für Politikwissenschaft in Münster.

„Ich mag Russland und die Menschen dort sehr, auch wenn ich heute Abend viel Kritisches über das Land erzählen werde.“ Mit diesen Worten begann Horst Käuser seinen spannenden Vortrag am Institut für Politikwissenschaft Münster. Der WDR-Chefreporter referierte vor über 200 Zuhörern zum Thema „Das neue Russland – doch das alte?“. Der Vortrag wurde vom Verein der Freunde und Förderer veranstaltet.

Horst Kläuser kennt Russland wie nur wenige Westeuropäer. Er verfügt über Insider-Informationen, die nur Menschen haben können, die eine längere Zeit in Russland gelebt und gearbeitet haben. Kläuser, der von 1977 bis 1982 Politikwissenschaft, Publizistik und Skandinavistik an der WWU Münster studierte, war von Herbst 2002 bis Ende 2007 WDR-Radiokorrespondent in Moskau und konnte in dieser Zeit zahlreiche Kontakte zu russischen Journalisten, Intellektuellen und Regierungsvertretern sowie zur russischen Bevölkerung knüpfen. Folglich dozierte er nicht abstrakt über das politische System Russlands, sondern schilderte vielmehr seine Erfahrungen und warf einen Blick hinter die Kulissen des größten Flächenstaates der Welt. Er skizzierte das Bild eines Landes der Gegensätze: „In dem Haus, in dem ich wohnte, gab es ein Luxusappartement mit modernen Isolierglasfenstern, einem modernen Badezimmer und einem neuen Kühlschrank aus Westeuropa, aber gleichzeitig auch eine Wohnung, in der eine Familie in ärmsten Verhältnissen hauste. Moskau ist die teuerste Stadt der Welt, aber außerhalb der Hauptstadt leben viele Menschen in einfachen Holzhütten.“

Kam zum zweiten Mal auf Einladung des Fördervereins zu einem Vortrag ins Institut für Politikwissenschaft: Horst Kläuser hatte bereits im November 2000 über den Präsidentschaftswahlkampf in den USA referiert.

Wladimir Putin, dessen Amtszeit als russischer Präsident im Mai 2008 zu Ende geht, traf Horst Kläuser zum ersten Mal im Jahr 2000. Damals hatte er als WDR-Radiokorrespondent in Washington den US-Präsidenten Bill Clinton bei einer Auslandsreise begleitet. Putin war gerade zum neuen Präsidenten der Russischen Föderation gewählt worden. „Putin machte auf uns Journalisten einen unscheinbaren Eindruck. Es war für uns damals kaum vorstellbar, dass er sich zu einer derart dominanten Persönlichkeit entwickeln könnte“, erinnerte sich Kläuser.

Doch Putin habe das Land aus der Lethargie und aus dem Schockzustand herausgeholt, der Russland lange Zeit gelähmt habe. „Der Zusammenbruch der UdSSR wurde von der russischen Bevölkerung als die größte Niederlage in der Geschichte empfunden. Mit Putin hat sich das Land zurückgemeldet.“ Dementsprechend groß ist seine Popularität bei weiten Teilen der Bevölkerung.

Dennoch zog Kläuser eine zwiespältige Bilanz der Präsidentschaft Putins: „Die Menschen spüren den wirtschaftlichen Fortschritt. Das politische Gewicht Russlands in der Welt hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.“ Andererseits habe eine beispiellose Zentralisierung im russischen Staat, besonders im Medienbereich, stattgefunden. Politische Nichtregierungsorganisationen behindere der Staat mehr denn je und russische Medienvertreter seien zum Teil erheblichen Repressalien ausgesetzt.

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war der Hörsaal Sch2 beim Vortrag von Horst Kläuser.

„Ich persönlich habe keine Einschränkungen bei meiner journalistischen Arbeit erlebt. Mein Visum wurde stets verlängert. Doch ich hatte oftmals das Gefühl, abgehört zu werden“, berichtete der WDR-Reporter. Es waren solche persönlichen Ausführungen, die den Vortrag des Journalisten so lebensnah und spannend machten.

Besonders ausführlich widmete sich Horst Kläuser einem Machtwechsel, der vielleicht gar kein richtiger ist: Es ist mehr als fraglich, ob mit dem Ende der Präsidentschaft Putins wirklich eine Ära zu Ende geht oder ob sich an den realen Machtverhältnissen gar nicht so viel ändert.

„Putin war und ist ein eiskalter Machtmensch“, charakterisierte Horst Kläuser den Kreml-Chef. Wladimir Putin wird wohl der neue Ministerpräsident der Russischen Föderation und wurde kürzlich zum Vorsitzenden der Partei „Einiges Russland“ ernannt. Hält er also auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft weiterhin die Zügel in der Hand? Ist sein Nachfolger Dmitri Medwedew lediglich seine Marionette?

Russland-Experte Kläuser hielt dagegen: „Vor acht Jahren konnte sich niemand vorstellen, dass Putin in die großen Fußstapfen von Boris Jelzin treten könnte – doch er hat das geschafft. Warum also sollte Medwedew ihm das nicht gleichtun und sich aus dem langen Schatten Putins lösen?“

Stellte sich den Fragen des Publikums: Horst Kläuser (links), hier im Bild mit Prof. Wichard Woyke.

Wie viele westliche Medienvertreter und Politiker setzt Horst Kläuser in den neuen Präsidenten Dmitri Medwedew große Hoffnungen. In der Kreml-Verwaltung galt Medwedew als liberal. Durch markige Worte gegen den Westen ist das künftige russische Staatsoberhaupt bislang nicht aufgefallen. „Er ist aus einem ganz anderen Holz geschnitzt als Putin.“

Noch vor Wochen war spekuliert worden, ob Medwedew nach einigen Tagen als Präsident zurücktritt und Putin auf „seinen Thron“ zurückkehrt. Dieses taktische Manöver hielt Kläuser jetzt nicht für realistisch, fügte aber lächelnd an: „In diesem Russland ist nichts auszuschließen …“

Der 1. Vorsitzende des Fördervereins Prof. Wichard Woyke, Referent Horst Kläuser, und der stellv. Vorsitzende des Fördervereins Prof. Paul Kevenhörster (von links).

31. Januar 2008: „Arbeitgeber Bundestag - Innenansichten“

Empfänge ausländischer Gäste durch den Bundestagspräsidenten müssen bis ins letzte Detail organisiert sein: So ist nicht nur ein minutiöser Ablauf des Besuchs zu erstellen, der Bundestagspräsident muss auch auf die Unterredung mit seinen Gästen vorbereitet werden. Hierfür zeichnet unter anderem eine ehemalige Studentin, studentische Hilfskraft und Absolventin des Instituts für Politikwissenschaft in Münster verantwortlich: Saskia Leuenberger, M.A., ist die stellvertretende Protokollchefin im Deutschen Bundestag. Einen Einblick in ihre spannende Tätigkeit gab sie 50 münsterschen Studierenden der Politikwissenschaft.

In ihrer Funktion erstellt Leuenberger Gesprächskarten für den Bundestagspräsidenten und informiert ihn über den Lebenslauf und das politische Profil seines Gesprächspartners. Ferner plant sie den Ablauf des Besuches. Meist finden nicht nur Unterredungen mit dem Bundestagspräsidenten statt, sondern auch Gespräche mit den Ausschüssen des Bundestages und den Fraktionsvorsitzenden. Außerdem bereitet Saskia Leuenberger die Reisen des Bundestagspräsidenten und seiner Stellvertreter vor und ist an der Organisation von Staatsakten beteiligt. In ihrem kurzweiligen Referat informierte Saskia Leuenberger auch über Karrierechancen in der Verwaltung des deutschen Parlaments.

Saskia Leuenberger hat eine eindrucksvolle Karriere hingelegt. Sie studierte von 1987 bis 1995 Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Münster. Nach einem fünfmonatigen Praktikum im Bundestag arbeitete sie eineinhalb Jahre im Referat Öffentlichkeitsarbeit und anschließend zweieinhalb Jahre in der Pressestelle der Bundestagsverwaltung. Anschließend war sie vier Jahre im Sekretariat des Menschenrechtsausschuss und ein halbes Jahr im Referat Interparlamentarische Organisation tätig, bevor sie im Jahr 2006 die stellvertretende Protokollchefin des Deutschen Bundestages wurde.









6. Dezember 2007: „Neue Berufsfelder für PolitikwissenschaftlerInnen“

In welchen Bereichen sind Politikwissenschaftler nach Abschluss ihres Studiums tätig? Wie wichtig sind Fremdsprachenkenntnisse im Arbeitsleben? Wie relevant ist die Examensnote bei einer Bewerbung? Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhielten rund 70 Studierende von dem ehemaligen IfPol-Studenten Dr. Sven Pastoors, der heute für eine münstersche Anwaltskanzlei tätig ist.

„Die wichtigsten Arbeitgeber für Politikwissenschaftler sind nicht nur Medien, NGO’s, Parteien und Verbände, sondern zunehmend Industrieunternehmen“, wusste der Referent zu berichten. Dabei schätzten alle Arbeitgeber vor allem die kommunikative Kompetenz von Politikwissenschaftlern. Absolventen des Fachs Politikwissenschaft fänden, so Pastoors, einen stabilen Arbeitsmarkt vor. 70 Prozent der Absolventen hätten nach einem halben Jahr eine volle Beschäftigung gefunden.





13. Juli 2007: Absolventenfeier

In einem gewohnt feierlichen Rahmen verabschiedeten der Förderverein und das Institut für Politikwissenschaft die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2006/07. Den Festvortrag hielt mit Stefan Zowislo ein ehemaliger Studierender des Instituts. Zowislo ist heute als Leiter der Hauptabteilung Marketing der WAZ-Mediengruppe tätig. Er berichtete über seinen beruflichen Werdegang und stellte bewusst die „Brüche“ seiner Laufbahn vor.

Es wurden von jedem Absolventen Aufnahmen gemacht. Bei Interesse an der Foto-CD wenden Sie sich bitte an foerderverein.ifpol at uni-muenster dot de oder an das Service- und Informationscenter (sic!).

23. Mai 2007: Dritter Tag der Politikwissenschaft

Die dritte Auflage des Tages der Politikwissenschaft lockte viele Studierende ins frisch renovierte Institutsgebäude in der Scharnhorststraße. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sven Gareis. Larissa Scheler (NDR-Redakteurin) stellte ihren erfolgreichen Start in die Medienbranche vor und gab den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern so manchen interessanten Tipp. An zwölf Ständen informierten sich die Studierenden über die studentischen Initiativen am Institut sowie über die GRASP, das Hastings- und das Erasmus-Programm, das Zentrum für Nonprofit-Management und das Forschungsprojekt „Politische Potentiale des Internet“.

Auch das Rahmenprogramm kam wieder nicht zu kurz: Im Literatur-Café herrschte Hochbetrieb und auch die Grill-Party am Abend war ein voller Erfolg. Glückliche Gesichter gab es bei der Ziehung der Gewinner der Tombola. Der Hauptgewinn war ein Abo einer überregionalen Zeitung.

Der Förderverein bedankt sich beim Organisationsteam um Philipp Schnorbus, Julia Schmidt, Simone Elpers, Eva-Maria Otto, Friederike Lay, Marina Klavina, Manon Westphal und Tobias Renner.

Das Programm können Sie hier herunterladen.























24. April 2007: „Telekom, Politik und Medien“

Philipp Schindera, ehemaliger Student des IfPol, referierte über seinen beruflichen Werdegang, über die Verhandlungen zum T-Service sowie über seinen abwechslungsreichen Berufsalltag. Schindera war bis November 2006 Leiter der Unternehmenskommunikation bei T-Mobile International. Seitdem leitet er den Zentralbereich Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom. In dieser Funktion berichtet er an den neuen Vorstandsvorsitzenden René Obermann.



16. November 2006: „Kann man Demokratie lehren? Als Journalistenausbilderin im Irak. Eine Reporterin erzählt.“

Susanne Fischer, ehemalige Studentin des IfPol, berichtete über ihre Tätigkeit im irakischen Kurdistan. Dort leitet sie eine Journalistenschule, die von der internationalen Hilfsorganisation IWPR, dem Institute for War and Peace Reporting, gefördert wird. Ziel ihrer Arbeit ist es, beim Aufbau einer freien Presse im Irak zu helfen.

Susanne Fischer sprach über ihre Erfahrungen mit ihren Schülerinnen und Schülern, über das Bild der Frau in der irakischen Öffentlichkeit sowie über die Unterschiede zwischen der westlichen und der arabischen Kultur. Außerdem präsentierte sie ihr Buch „Meine Frauen-WG im Irak“.



14. Juli 2006: Absolventenfeier

Die Entlassfeier der Absolventinnen und Absolventen mit der Verleihung der Förderpreise und anschließendem Sektempfang fand in der Aula des Schlosses statt.



Es wurden von jedem Absolventen Aufnahmen gemacht. Bei Interesse an der Foto-CD wenden Sie sich bitte an foerderverein.ifpol at uni-muenster dot de oder an das Service- und Informationscenter (sic!).

28. Juni 2006: Zweiter Tag der Politikwissenschaft

Zum zweiten Mal veranstaltete der Förderverein den Tag der Politikwissenschaft. Erneut fand die Veranstaltung im vorübergehenden Institutsgebäude am Schlossplatz statt.

Die Vorträge der ehemaligen Studierenden des Instituts stießen auf großes Interesse. Dichtes Gedränge herrschte auch an den Info-Ständen von „360°“, der Fachschaft und des Erasmus-Büros. Im Anschluss an das offizielle Programm schlossen sich die Verlosung der Aktion „Meet the Prof“ und ein Grill-Abend an.

Das ausführliche Programm können Sie hier herunterladen.











5. Mai 2006: „Wie werde ich Redenschreiber eines Ministerpräsidenten?“

Dr. Bernd Sondermann, IfPol-Absolvent und Mitarbeiter des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen sprach vor 50 Studierenden über seine Studienzeit in Münster und über seinen Arbeitsalltag in der Kieler Staatskanzlei. Ein Patentrezept, wie man Redenschreiber eines Ministerpräsidenten wird, konnte Dr. Bernd Sondermann freilich nicht präsentieren.

Allerdings gab er den TeilnehmerInnen einige interessante Tipps: So sei es ratsam, während des Hauptstudiums einen geeigneten Schwerpunkt zu wählen und sich darauf zu konzentrieren. Zudem sollten sich die Studierenden neben dem Studium ein zweites Standbein, z. B. eine interessante Nebentätigkeit, suchen, um praktische Erfahrungen zu sammeln.



22. Juli 2005: Symposium mit Absolventenfeier

Die Entlassfeier des Jahres 2005 fand im Franz-Hitze-Haus statt, da das Institutsgebäude in der Scharnhorststraße renoviert wurde. Die Festrede hielt der Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, Dr. Norbert Tiemann, der am Institut für Politikwissenschaft promoviert hat. Das Thema seines Festvortrags lautete: „Von der Boulevardisierung der Medien zur Boulevardisierung der Gesellschaft? Medien im Konflikt zwischen Qualität und Quote“.

Vor der Zeremonie fand anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Fördervereins ein Symposium zum Thema „Wo steht die Europäische Union?“ statt. Als Referenten beteiligten sich u. a. Prof. Dr. Johannes Varwick, Dr. Wilhelm Knelangen und PD Dr. Christiane Frantz.

15. Juni 2005: Erster Tag der Politikwissenschaft

Die Idee, einen Tag der Politikwissenschaft zu veranstalten, entstand in dem Hauptseminar „Finanzierung und Fundraising für Non-Profit-Organisationen“ der Dozenten Prof. Dr. Annette Zimmer und Michael Vilain. Der Projektgruppe „Eventmanagement“ des Seminars ist es zu verdanken, dass die Veranstaltung im Juni 2005 erstmals in den Räumen und auf dem Gelände des Instituts am Schlossplatz stattfinden konnte.

Das Programm des ersten Tages der Politikwissenschaft können Sie hier herunterladen.





8. November 2004: „Welche Perspektiven hat der Irak? Ein Bericht aus erster Hand“

Bernhard Lichte, Absolvent des IfPol und ZDF-Korrespondent im Irak

30. Juli 2004: Absolventenfeier

Zum vierten Mal fand die Entlassfeier der Absolventinnen und Absolventen des IfPol statt. Den Festvortrag zum Thema „Entstaatlichung des Staates – Abbau von Bürokratie“ hielt Gabriele Behler, die ehemalige Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen. Frau Behler studierte Anfang der 1970er Jahre an der Universität in Münster neben Geschichte auch Politikwissenschaft.

18. Mai 2004: „Sein oder Nichtsein: Unternehmen und die Nachhaltigkeitsfrage“

Julia Gocke, ehemalige Studentin des IfPol und Angestellte von BASF Deutschland.

22. Januar 2004: „Fundraising – Praxis der Mittelbeschaffung für bürgerschaftliches Engagement“

Willibald Geueke, ehemaliger Student des IfPol und Referent für Fundraising bei Care Deutschland e.V.

18. November 2003: „Von der Königsdisziplin zum ‚Aschenputtel’? Perspektiven der politischen Weiterbildung in NRW

Sigmar Fischer, ehemaliger Student am IfPol und Pädagogischer Leiter der Weiterbildungsstätte „Haus Neuland“, veranschaulichte die große Bedeutung des tertiären Bildungsbereichs auf. Der Referent, der einer der ersten Absolventen des Instituts für Politikwissenschaft Mitte der 1970er Jahre war, machte deutlich, welche Berufsperspektiven sich in diesem Arbeitsbereich für Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler eröffnen.

9. Juli 2003:

Karen Losse, M.A., Absolventin des IfPol, berichtete im Rahmen der Vorlesung „Einführung in die Entwicklungspolitik“ von Prof. Dr. Paul Kevenhörster aus der Arbeit eines Projekts der finanziellen Zusammenarbeit in Uganda, an dem sie selbst als Vertreterin der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mitgewirkt hatte.

25. Juli 2003: Absolventenfeier

Im Rahmen der dritten Absolventenfeier hielt Dr. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Stiftungen und DBU-Generalsekretär Umweltschutz, die Festrede zum Thema „Stiftungen – Engagement für die Bürgergesellschaft“. Dr. Brickwedde studierte in den 1970er Jahren am Institut für Politikwissenschaft.

Erstmals wurde innerhalb der feierlichen Zeremonie der Preis des Fördervereins für die beste Magisterarbeit vergeben.

4. Juni 2003: „Berufsperspektiven für Politikwissenschaftler in der Entwicklungspolitik“

Daniel Dräger, M.A., Absolvent des IfPol, referierte im Rahmen der Vorlesung „Einführung in die Entwicklungspolitik“ von Prof. Dr. Paul Kevenhörster. Herr Dräger war zur Zeit seines Vortrags Teilnehmer am Trainee-Programm des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik.

18. April 2003: „Bemerkungen zur politischen Lage“

Reinhard Schultz, ehemaliger Student des IfPol und Mitglied des Bundestages (Wahlkreis Warendorf), nahm eine aktuelle Bestandsaufnahme der politischen Situation in der Bundesrepublik Deutschland vor. Dabei arbeitete Schultz vor allem heraus, wie problematisch die Gestaltungsfähigkeit von Politik angesichts sich drastisch verändernder Parameter (Geburtenrückgang, Wegbrechen der Steuereinnahmen, Steigen der Arbeitslosigkeit, Globalisierung etc.) ist und wie schwierig es ist, erfolgreiche Reformpolitik zu betreiben.

29. Januar 2003: „Von der Kohle zur Sonne. Politik und Public Relations für Zukunftsenergien in Nordrhein-Westfalen“

Uwe H. Burghardt, in den frühen 1980er Jahren Student am Institut für Politikwissenschaft, war zum Zeitpunkt des Vortrags Pressesprecher der „Landesinitiative Zukunftsenergien Nordrhein-Westfalen“. Er stellte heraus, wie weit der Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen im Energiebereich vorangeschritten ist. Burghardt ließ erkennen, dass in Zukunft der Anteil alternativer Energien in den Industrieländern weiter ansteigen dürfte.

11. Dezember 2002: „Bestandsaufnahme der europäischen Integration“

Dr. Pantelis Giakoumis, Geschäftsführer der Europaunion und der Europäischen Bewegung sowie ehemaliger Studierender und Promovend des Instituts, arbeitete in seinem Vortrag die Bedeutung des Konvents für die Europäische Verfassung heraus. Überdies zeigte er die Probleme der inzwischen vollzogenen Osterweiterung der EU klar auf. Allerdings bewertete er die Chancen, die sich aus der Osterweiterung ergeben, größer als die Risiken.

16. Oktober 2002: „Kommunaler Finanzausgleich – was dabei allzu leicht vergessen wird!“

Wolfgang Schäfer, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, im Rahmen der Präsentation des Buches „Bundesrepublik Deutschland – Globalisierung und Gerechtigkeit“ von PD Dr. Rüdiger Robert

21. Juni 2002: Absolventenfeier

Zum zweiten Mal veranstaltete der Verein der Freunde und Förderer die Absolventenfeier. Die Urkunden überreichte der Dekan Prof. Dr. Dietrich Thränhardt. Im Anschluss fand ein Sektempfang statt.

25. April 2002: „Erfahrungsbericht Olympische Winterspiele Salt Lake City< 2002“

Dagmar Pepping, NDR-Journalistin

14. Februar 2002: „Analyse der Aufgaben und Probleme der Bezirksregierung Arnsberg“

Wolfram Kuschke, Regierungspräsident des Bezirks Arnsberg

30. Januar 2002: „Politikwissenschaft und Journalismus“

Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, erläuterte, dass weitreichende Kenntnisse in einem Fachgebiet unabdingbar für eine gute berufliche Position im Bereich des Journalismus sind.

14. November 2001: „Die Eurokampagne“

Dr. Gregor Halff, ehemaliger Student des Instituts und Managing Director von Publicis Berlin, sprach zur Einführungsstrategie und Werbekampagne für den Euro. Publicis hatte den Auftrag für diese Werbekampagne erhalten.

13. Juli 2001: Absolventenfeier

Erstmals veranstaltete der Förderverein im Anschluss an seine Mitgliederversammlung eine Absolventenfeier. Die gut besuchte Veranstaltung fand nachhaltigen Anklang, sodass der Vorstand des Fördervereins beschloss, in Zukunft einmal im Jahr die Absolventinnen und Absolventen des Instituts im würdigen Rahmen zu verabschieden.

9. Mai 2001: „Aktuelle Probleme in Russland“

Ina Ruck, WDR-Fernsehkorrespondentin in Moskau

17. Januar 2001: „Indien auf dem Weg zur Weltmacht“

Martin Fritz, langjähriger WDR-Korrespondent in Indien, heute Japan-Hörfunk-Korrespondent

23. November 2000: „Präsidentschaftswahlkampf in den USA

Horst Kläuser, WDR-Hörfunk-Korrespondent in Washington



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