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Wählen Sie hier bitte ein Thema aus, um Materialien und Informationen für den Unterricht zu erhalten:

 

Hier finden sich die philosophischen Hintergründe des Konzeptes der Urteilsbildung und weitere Informationen zu den Philosophen

 

An dieser Stelle finden Sie Vorschläge, Ergebnisse und Arbeitsbeispiele, die sich aus der praktischen Erprobung der Fälle ergeben haben. Auch Ihre Anregungen sind erwünscht!

 

Hier wird in Kürze ein Diskussionsforum erscheinen

 

 
Thema: Legalisierung "weicher" Drogen
Joint Die Gefahr, die von so genannten „weichen“ Drogen, also Cannabis-Produkten, für die Konsumenten ausgeht, wird in der gesellschaftlichen Debatte unterschiedlich beurteilt. Den einen scheint der Joint harmloser als die Zigarette oder das Glas Bier zu sein; sie verweisen auf die Praxis in den Niederlanden. Die anderen sehen im Cannabis-Konsum den Einstieg in eine Drogenkarriere, die unweigerlich mit der Spritze im Arm endet. Entsprechend unterschiedlich sind die Ansichten zu einer Legalisierung von Haschisch und Co. in Deutschland. Vor diesem Hintergrund lautet unser Entscheidungsfall:

Sollen die so genannten „weichen“ Drogen legalisiert werden?

 

1. Regel
Das zu bearbeitende Problem sollte ein praktischer in der Gegenwart bedeutsamer und politisch strittiger Konflikt- oder Entscheidungsfall sein, der aus der Sicht der Handelnden relevant und in überschaubarer Zeit vorläufig entscheidbar ist.
Hinweise,Tipps und Arbeitsaufträge

Materialien (Links)
Folgende Materialien schlagen wir zur Bearbeitung vor:
Artikel über Anti-Drogen-Kampagnen, den Staat und die Genussmittelindustrie
Ergebnisse repräsentativer Umfragen zur Freigabe „weicher" Drogen im Ländervergleich
Entkriminalisierung weicher Drogen -ja oder nein?-

 

2. Regel
Die Kriterien zur Beurteilung eines konkreten Falles sind so zu wählen, dass sie auch für die Beurteilung ähnlicher Fälle Gültigkeit beanspruchen können.
Hinweise, Tipss und Arbeitsaufträge
Folgende Materialien schlagen wir zur Bearbeitung vor:
Artikel von Prof. Wilhelm Vossenkuhl über Drogenpolitik und Moral
Weinheimer Thesen zur Drogenpolitik Drogenpolitisches Programm der AG Junge GenossInnen Baden-Württemberg.
Jusos für die Legalisierung weicher Drogen
Cannabis im Gehirn:
Cannabis erzeugt Rausch und Glücksgefühle. Als körpereigener Stoff schützt es sogar das Gehirn
Jugend im Rausch:
Deutsche Jugendliche liegen beim Alkohol- und Drogenkonsum weltweit vorn.
Vortrag von Dr. Stefan Luft: „Legalisierung harter Drogen - ein Weg aus dem Elend", der sich auch der Forderung nach einer Legalisierung „weicher" Drogen widmet
Newsletterarchiv mit aktuellen Kurzmeldungen zum Thema

 

3. Regel
Die für die Bearbeitung des Falles relevanten Aussagen über die Wirklichkeit (Sachverhaltsfeststellungen) müssen auf sachliche Richtigkeit, auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft werden.
Hinweise, Tipps und Arbeitsaufträge
Folgende Materialien schlagen wir zur Bearbeitung vor:
Informationen über unterschiedliche Rechtslagen
Expertenbericht als Sprengstoff für Frankreichs Drogenpolitik
FAQ - Liste zu häufigen Fragen
Freigabe leichter Drogen: Zeitlmann gegen Grünen-Pläne
Geltende Fachmeinung zum Thema Haschisch
Stellungnahme zur Anhörung von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

 

4. Regel
Die Passung von Beurteilungskriterien und Aussagen auf die Wirklichkeit ist schrittweise zu verbessern.
Hinweise, Tipps und Arbeitsaufträge

 

5. Regel
Ein Gesamturteil ist zu fällen. Durch eine Gewichtung der Detailurteile wird geklärt, welche Seite (pro/contra/unentschieden) überwiegt, um so zu einer ersten vorläufigen Gesamtbeurteilung zu kommen.
Hinweise, Tipps und Arbeitsaufträge

 

6. Regel
Urteile sind zu veröffentlichen. Bei der Veröffentlichung des Urteils ist darauf zu achten, dass Unsicherheiten und Widersprüche in der Urteilsbildung nicht kaschiert, sondern sichtbar werden.
Hinweise, Tipps und Arbeitsaufträge

 

7. Regel
Setze die Regeln 1-6 in Kraft – z.B. dadurch, dass sie von denen, die gemeinsam an einem Entscheidungskonflikt arbeiten, beschlossen und bei der Bearbeitung des Falles beachtet werden.
Hinweise, Tipps und Arbeitsaufträge

 

 

 
Hier finden Sie Arbeitsblätter und Unterrichtsmaterial zum Download im PDF-Format.

 

In einer Auftaktveranstaltung am 21.11.02 wurde das Konzept der Urteilsbildung erstmals 30 interessierten Lehrerinnen und Lehrern in Münster vorgestellt und erprobt. Weitere Fortbildungs- veranstaltungen zu verschiedenen Themen sind in Planung.

 

 

 

 

 

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